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Gepostet by on Nov 25, 2017 in Allgemein, kurz notiert | 25 Kommentare

Das Schweigen brechen

 

Kathi verliebt sich nicht in einen Schläger. Die Tragödie ihres Lebens beginnt mit einem liebenswerten und freundlichen Mann, der großen Liebe eben. Gut, Achim ist nicht nur emotionaler, sondern auch besitzergreifender als andere Männer. Schon nach wenigen Wochen will er sie heiraten. Und erklärt Kathi und die Beziehung zu ihr zum Mittelpunkt seines Lebens. Den Heiratsantrag lehnt Kathi vorerst ab – zum Lebensmittelpunkt lässt sie sich trotzdem machen. Sie fühlt sich verantwortlich für diesen Mann, der ihr sein Herz schenkt und ohne sie so hilflos wirkt. Immer mehr Raum nimmt die Beziehung nun ein – während Kathis persönliche Freiheit immer kleiner wird.

Sie merkt das durchaus – und bleibt dennoch. Trotz Kontrolle und nervenaufreibender Dramen, trotz Demütigungen und Achims „Nervenzusammenbrüchen“, die immer häufiger kommen, wenn Kathi ihm nicht die notwendige Aufmerksamkeit gibt. Diese emotionale Gewalt hält Kathi aus. Und hofft, dass es besser wird. Irgendwann… wenn sie Achim nur deutlicher zeigen kann, wie sehr sie ihn liebt.

Das Schweigen brechen – weil Gewalt gegen Frauen keine Privatsache ist!

Kathi beginnt, ihr Studium zu vernachlässigen, weil Achim ihr regelmäßig mit Selbstmord droht, wenn sie ihn zu lange alleine lässt. Den Kontakt mit Freunden und ihrer Familie bricht sie aus diesem Grund ganz ab.

Irgendwann bleibt es dann nicht mehr „nur“ bei emotionaler Gewalt. Irgendwann fängt Achim an, auch körperliche Gewalt zu nutzen. Wann genau diese beginnt, kann Kathi heute nicht mehr sagen. Vieles ist verdrängt oder zugedeckt unter einer Wolke des Vergessens.

Jahre später erfährt Kathi, dass es vielen Frauen so geht. Und das Ganze ein Überlebensmechanismus ist. Weil es nur so möglich ist, weiter zu bleiben, die Gewalt auszuhalten – und dennoch zu funktionieren.

 

Gehen wollen – und trotzdem bleiben

 

Genau das tut Kathi. Sie bleibt. Trotz Übergriffen während der Schwangerschaft mit dem zweiten Kind. Trotz Tritten in den Unterleib unmittelbar nach dessen Geburt. Immer häufiger kommt es nun während Auseinandersetzungen zu Gewalt.

Kathi wird bedroht und gedemütigt. Regelmäßig nimmt Achim ihr Handy und Geldbeutel ab, um Kathi am Gehen zu hindern. Dass im Kleiderschrank versteckt eine Notfalltasche schlummert, weiß er nicht. Doch diese Tasche kommt nie zum Einsatz.

Kathi bleibt bei ihrem Mann, aus verschiedenen Gründen. Ein mal, weil sich die Situation zu Hause nach den Übergriffen schlagartig entspannt. Und das Gehen für die geschwächte Frau weit schwieriger scheint, als das Bleiben. Außerdem fühlt sich Kathi verantwortlich für ihren Mann, der neben ihr und den Kindern niemanden hat im Leben. Und schuldig. Denn Achim lässt sie glauben, dass sie selbst Verantwortung trägt für seine Ausbrüche. Dass sie es in der Hand hat, sein Verhalten zu ändern. Und er nicht so ausrasten müsste, wenn sie ein Stück mehr „normaler“ sei oder „verständnisvoller“.

Nach jedem neuen Angriff schwindet ein Stück Selbstachtung – weil Kathi trotz allem genau weiß, was der richtige Weg wäre. Und sie sich etwas vormacht, vor allem aus Angst.

Denn Angst ist für Kathi der Hauptgrund zu bleiben. Sie hat wahnsinnige Angst vor ihrem Mann. Nicht nur dann, wenn sich seine Stimme und sein Blick verändern und er sich wie ein wildes Tier auf sie stürzt. Angst hat sie vor allem davor, was passieren wird, wenn sie ihren Mann verlässt. Achim macht ihr mehr als deutlich, dass sie ihr Leben in Gefahr bringt, wenn sie geht. Kathi nimmt ihn in diesem Punkt sehr ernst. Zu recht, wie sie später erfährt. Die meisten Übergriffe auf Frauen passieren während oder nach Trennungssituationen.

 

Schweigen und funktionieren

 

Über das Erlebte redet Kathi mit keinem, nicht einmal mit ihren besten Freunden – brüstet sich Achim doch damit, so klug zu sein und keine Spuren zu hinterlassen. Niemand würde ihr glauben, betont er. Nach außen hin scheint Achim ein netter und fürsorglicher Mann zu sein. Kathi versucht also weiter, das Bild der glücklichen Familie zu verkaufen. Und ihren Kindern ein möglichst „normales“ Leben zu ermöglichen.

Kathi ist eine kluge und gebildete Frau. Rational weiß sie, dass sie trotz ihrer Angst gehen und sich in Sicherheit bringen muss. Trotzdem deckt sie ihrem Mann. Sie glaubt an ihre „Mitschuld“. Und übernimmt Verantwortung für etwas, das sie nicht zu verantworten hat. Kathi geht Konflikten mit Achim aus dem Weg. Sie versucht alles „richtig“ zu machen. Vor allem aber versucht sie, ihre Kinder aus der Schusslinie zu bringen, die von der Gewalt gegen ihre Mutter möglichst wenig mitbekommen sollen. Das klappt oft, aber nicht immer. Kathi schwört sich, dass sie ihren Mann verlässt, sollte er noch ein einziges mal vor den Kindern gewalttätig werden.

Dieses eine Mal kommt. Achim versucht im Streit, seine Frau zu erwürgen. Beide Kinder sind dabei anwesend. Kathi überlebt diesen Angriff. Die Würgemale am Hals überdeckt sie in der kommenden Zeit mit einem Rollkragenpullover. Sie versöhnt sich mit Achim – um von langer Hand geplant einen möglichst friedlichen Auszug und eine Trennung zu planen. Beides glückt ihr.

 

Aktiv werden, endlich!

 

Erst Monate später erkennt Kathi, was sie während ihrer Ehe erlebt hat. Erst mit ausreichend zeitlichem und räumlichem Abstand kommen Erinnerungen und Gefühle in ihr hoch, die sie überwältigen. Neben Herzrasen und Schlafstörungen wird sie regelmäßig von Flashbacks und Ängsten heimgesucht. Ihr wird klar, wie wenig das alles mit einer „normalen“ Ehe zu tun hat und auch, dass sie dringend Hilfe braucht, um mit dem Erlebten leben zu lernen.

0800 116 016 – die Nummer des Hilfetelefons

Kathi sucht nicht nur für ihre Tochter Unterstützung, sondern vor allem auch für sich selbst. Der Anruf bei einem Hilfetelefon führt sie zu einer Beratungsstelle und schließlich zu einer geeigneten Therapeutin, die Kathi viele Monate auf ihrem Weg begleitet. In einer Therapie lernt sie, mit ihren Symptomen umzugehen, die sich unter der Diagnose „Posttraumatische Belastungsstörung“ (PTBS) zusammenfassen lassen. Vor allem aber lernt sie, über die erfahrene Gewalt zu sprechen und ihre jahrelange Sprachlosigkeit zu überwinden. Viele Symptome ihrer Erkrankung verschwinden während der Therapie. Doch es ist ein langer Weg, bis Kathi aufhört, die erfahrene Gewalt zu bagatellisieren und den Vater ihrer Kinder zu entschuldigen. Neben ihrer Therapeutin ist es vor allem der neue Mann in ihrem Leben, der sie stützt, loyal für sie einsteht und die Dinge beim Namen nennt.

Angezeigt hat sie den Täter bis heute nicht. Zu lange hat sie über Erlebtes geschwiegen. Zu groß war die Sorge, ihr würde niemand glauben. Und auch die Angst davor, all das Erlebte vor einem Richter oder Gutachter wieder auspacken zu müssen.

Kathi schaut nach vorn. Sie gründet mit ihrem neuen Mann eine Familie. Es ist ein Gemisch aus Aufarbeitung und Verdrängung, mit dem Kathi heute ein gutes Leben führt.

 

Ein neues Leben

 

Ein glückliches und zufriedenes Leben. Ein Leben ohne Angst. Heute ist „alles gut“. In Anführungszeichen. Weil eben doch vieles nicht mehr so sein kann, wie es mal war. Immer noch gibt es Momente, in denen Ängste aufblitzen. Sequenzen im Fernsehen, die Kathi nicht erträgt. Konflikte klärt sie heute am liebsten in Schriftform. Weil sie direkte Auseinandersetzungen bis heute ängstigen.

Kathis Hals darf bis heute niemand berühren, selbst die Kinder nicht! Es ist ein Fleck ihres Körpers, der all den Schmerz und die Angst gespeichert zu haben scheint. Und auch, wenn der Schrecken von damals immer seltener zu spüren ist: er wird immer ein Teil ihrer Geschichte bleiben.

Heute stimmt Kathi den Worten ihrer Therapeutin zu, „häusliche Gewalt“ sein ein verniedlichender Ausdruck. „Mein Exmann hat versucht, mich zu erwürgen und die Kinder sahen zu“, sagt sie heute, wenn sie über Erlebtes spricht. Weil die Dinge auf den Punkt gebracht werden müssen.

Aber sie spricht selten über all das, was ihr in ihrer ersten Ehe widerfahren ist. Weil Gewalt in der Ehe immer noch ein Tabuthema ist. Und viel zu viele Leute immer noch der Überzeugung sind, die Frau sei selbst schuld.

Kathi schweigt auch, weil die Frage, warum sie viel zu lange bei einem gewalttätigen Mann geblieben ist, rational so schwer zu verstehen ist. Und das Gemisch aus Scham und Schuld immer noch auf ihr lastet.

Trotz allem erzähle ich heute die Geschichte von Kathi. Öffentlich. Weil sie exemplarisch ist. Und Schweigen eben auch keine Lösung.

Jede vierte Frau zwischen 16 und 84 erlebt mindestens ein mal im Leben eine Form häuslicher Gewalt, Tendenz steigend (im vergangenen Jahr um 5,5%!). Kathi könnte auch einen anderen Namen tragen.

Auch meinen.

Gewalt gegen Frauen funktioniert so lange, wie andere wegsehen. Täter fühlen sich so lange sicher (und auch im Recht!), so lange häusliche Gewalt etwas ist, worüber wir alle lieber schweigen als reden. So lange wir geneigt sind wegzuschauen und unsere Nase nicht in Dinge zu stecken, die uns nichts angehen, wird alles beim alten bleiben. Und Gewalt gegen Frauen etwas Alltägliches sein, das jeder vierten Frau unabhängig von Bildungsstand oder Einkommen wiederfährt.

Ändern wir das!

Schauen wir hin und reden. Reichen wir anderen Frauen die Hand und springen auch über unseren eigenen Schatten – um auch unsere eigenen Geschichten zu erzählen.

So wie ich heute. Es fällt mir nicht leicht. Aber ich habe die Hoffnung jemanden zu erreichen, der vielleicht merkt, nicht alleine zu sein. Der sieht, dass es einen Weg hinaus gibt aus der Spirale häuslicher Gewalt. Und sich traut, einen ersten Schritt zu gehen.

Ich hoffe Menschen zu erreichen, die bereit sind, fortan nicht mehr wegzusehen. Die Sprachrohr sind. Sich der Aktion #schweigenbrechen anlässlich des heutigen internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen anschließen. Diesen oder einen anderen Artikel zum Thema teilen. Oder die unten genannte Notrufnummer.

0800 116 016

 

Lasst uns also das Schweigen brechen.

Reden wir!

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25 Kommentare

  1. Puh. Ich habe das Glück, dass ich so etwas nie erlebt habe. Trotzdem bricht es mir das Herz, ‚Kathis‘ Geschichte zu lesen.
    Wie mutig und schön von dir, dass du diese Geschichte aufgeschrieben hast. 💛

    • Danke für deine Worte zu meinem Artikel. <3

  2. Neben oben stehender Nummer, kann man(n) sich auch an die örtlichen Interventionsstellen wenden!

    • Danke! Ich werde noch weitere Anlaufstellen in den nächsten Tagen in den Blogbeitrag einfügen.

  3. Sehr schlimm! Hat der Vater eigentlich trotz allem das (geteilte) Sorgerecht für die Kinder behalten?

    • Es gilt nach wie vor das geteilte Sorgerecht. Gewalt gegen die Mutter ist für Familiengerichte eher selten ein Grund, etwas am Ungangs- oder Sorgerecht zu ändern.

  4. Ich habe Deinen Artikel gelesen, weil ich vor langer Zeit auch fast von meinem damaligen Freund geschlagen wurde. Glücklicherweise nur fast. Ich hätte mich vor dem Ereignis als jemand eingeschätzt, der sich mit Sicherheit sofort trennt. Aber dem war nicht so. Ich liebte ihn trotzdem weiter und blieb noch eine Weile. Deshalb kann ich Kathi verstehen, dass sie nicht sofort gehen konnte. Ich freue mich für sie, dass sie es am Ende doch geschafft hat und nun den richtigen Mann an ihrer Seite hat.

    • Danke für dein persönliches Feedback! Vn außen betrachtet scheint vieles leichter, als es tatsächlich ist. Ich freue mich auch für „Kathi“ – und für jede weitere Frau, die diesen Schritt gehen kann.

  5. Danke für deine Worte. Es ist so unfassbar… so oft sind wir blind und verschließen die Augen.
    Danke für den augenöffner.
    Für deinen Mut und die Kraft, die das gekostet haben muss. Ich habe Hochachtung.
    Danke.

    • Herzlichen Dank für deine Worte! Es hat unendlich viel Kraft gekostet, diesen Artikel zu schreiben. Wenn ich aber daran denke, was dieser Artikel schon im Kleinen ausgelöst hat, war es das absolut wert!

  6. Ich habe es selbst nicht erlebt und kann nur erahnen, wie schrecklich es sein muss.
    Großer Respekt an dich! Dieses Thema darf kein Tabu-Thema sein!!!

    • Genau so ist es: dieses Thema muss enttabuisiert werden. Nur so kommen betroffene Frauen überhaupt aus ihrer Sprachlosigkeit heraus. Danke!

  7. Puh – Kathis Geschichte könnte absolut meine sein. Bis auf die Ehe und die Kinder stimmt so ziemlich alles überein…Danke Dir sehr für Deine Offenheit!

    • Auch dir ein riesiges Dankeschön für deine offenen Worte. Ich hoffe sehr, dass auch deine Geschichte ein gutes Ende hat – oder es noch findet.

  8. Wow, ich hab ständig den Kopf schütteln müssen, während ich deine Zeilen gelesen habe. Es ist so grausam, einen anderen Menschen so zu behandeln. Und ich kann mir gut vorstellen, dass man selbst irgendwann glaubt, man sei selbst Schuld, wenn man es nur oft genug gesagt bekommt. Gerade, wenn man keine -besseren- Erfahrungen in anderen Beziehungen erfahren hat. Und weil „am Anfang dich alles so schön war“, kann es ja nur an mir liegen. Und dieses nach Außen auf Nice Guy machen…. da kotz ich nur. Nicht, dass es nur Männer gibt, die Frauen mißhandeln und demütigen, ich hab es auch andersrum mitbekommen. Ich finde es meeeega mutig von dir, darüber zu sprechen und an die Öffentlichkeit gehst, um anderen Mut zu machen!

    • Danke für deine Worte. Es tut gut, sie zu lesen!

  9. Danke
    Danke für deine Worte! Für deine Offenheit!

    Ich bin ganz bei dir, jede 4. Frau bedeutet, jede von uns müsste mehrere kennen.
    Tatsächlich ist es mir im Kolleginnenkreis 2x begegnet und ich kann dann auch nicht höflich schweigen oder Beschönigungen gelten lassen.
    Eine Kollegin fand es ok sich in der Wohnung ihres Freundes einschließen zulassen, wenn er wegging.
    Gewalt ist keine Option! Nicht gegen Frauen! Nicht gegen Kinder! Und auch nicht gegen Männer!
    Wenn so eine großartige Frau wie Du erzählst, wirst du sehr vielen Frauen Mut machen!
    Vielen Dank an den Bartträger, der dir zeigt, das es auch anders geht!

    • Danke für deine tollen Worte zu meinem Beitrag. Ich hoffe sehr, anderen Frauen mit meinem Text Mut zu machen. Und zu zeigen: es gibt einen Weg heraus.

  10. Das Schweigen brechen macht mich gerade sprachlos. Vielen Dank für die Offenheit, Ehrlichkeit und das Erzählen des Erlebten. Es tut mir so leid, was ‚kathi‘ in ihrer ersten Ehe erlebt hat. Beklommenheit macht sich breit. Aber auch Hoffnung. Hoffnung darauf, dass andere betroffene Frauen ihr Schweigen brechen und es schaffen aus der Situation herauszufinden. Darf ich Fragen ob Kathis Kinder Kontakt zu ihrem Vater haben? Wie macht Kathi das alles? Alles liebe, Simone ( Littlemisswiatt)

    • Ja, Kathis Kinder haben Kontakt zum Vater – aus verschiedenen Gründen.

  11. Ich frage mich, woher diese Gewalt gegenüber bestimmt geliebten Menschen kommt? Was da alles in und mit dem gewalttätigen Menschen schon passiert ist in Kindheit, Jugend…
    Es ist die Aufgabe von uns, die Eltern sind und oder mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, sie bei einem gesunden aufwachsen zu unterstützen.

  12. Meinen tief empfundenen Respekt für deine Stärke, deinen Mut und deine Offenheit!
    Ich finde es sogar schon schwer deine Geschichte zu lesen, wieviel schwerer muss es sein, sie erlebt zu haben. Du machst damit anderen Mut und das Schweigen zu brechen und mahnst die Wegseher! Danke dir für diese sehr persönlichen Einblicke. Ich wünsche dir und deinen Lieben, das Leben und das Glück, das ihr verdient. Alles Gute weiterhin für euch!

    • Danke für deine Worte. Es tut so gut, sie zu lesen!

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