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Gepostet by on Dez 29, 2017 in Allgemein, kurz notiert | 2 Kommentare

Die Rauhnächte – eine Einladung zur Achtsamkeit

 

Vom 25. Dezember bis zum 06. Januar jedes Jahres (es gibt regionale Unterschiede) gibt es die zwölf „Rauhnächte“ – ein Zeitraum, dem im europäischen Brauchtum oft eine besondere Bedeutung zukommt.

Diese Nächte gelten als eine bedeutungsvolle Zeit. Als ein Zeitraum, in dem Vorhersagen für das kommende Jahr getroffen oder böse Geister vertrieben werden können.

Es gibt Menschen, die halten die Rauhnächte für esoterischen Quatsch. Andere dagegen messen ihnen magische Kräfte zu und glauben daran, dass diese zwölf Nächte einen Vorgeschmack auf das kommende Jahr geben. Die Rauhnächte haben weit mehr zu bieten als Räucherrituale oder esoterische Zukunftsvorraussagen. Sie sind eine Einladung zur Achtsamkeit.

Die Rauhnächte – eine Einladung zur Achtsamkeit

Gerade wenn wir Kinder haben sind wir häufig so sehr mit Bedürfnisbefriedigung und Organisation beschäftigt, dass uns im Alltag die Zeit fehlt zum Innehalten. Zwischen Windelwechseln und Brotboxenpacken, zwischen Entwicklungsgesprächen und der Fahrt zum Sportkurs fehlt oft einfach die Zeit, auf UNS zu schauen. Häufig fühlen wir uns als Getriebene. Wir funktionieren. Aber die Verbindung zu uns selbst wird immer häufiger unterbrochen.

Völlig egal also, ob wir die Zeit zwischen dem 25.12 und dem 06.01 tatsächlich für eine Besondere halten oder den Kritikern recht geben, die sagen, dass sich diese Zeit durch nichts von allen anderen Tagen im Jahr unterscheidet: wir können sie nutzen!

Nehmen wir also die Einladung der Rauhnächte an und halten einen Moment inne. Natürlich geht das auch an allen anderen Tagen im Jahr. Zwischen den Jahren aber, wo sowieso die Zeit ein wenig stehen zu bleiben scheint und die Terminkalender sich durch eine erfreuliche Leere auszeichnen, geht das besonders leicht.

Nutzen wir die Zeit nicht, um neue Listen zu schreiben oder gute Vorsätze zu machen, sondern dazu, wieder etwas mehr mit uns in Verbindung zu kommen. Lasst uns in uns hinein hören und herausfinden, wer wir sind und was wir fühlen. Wohin wir gehen und wen wir als Begleitung an unserer Seite haben wollen. Lasst uns über Träume nachdenken und über Ziele.

Völlig egal, was wir davon im kommenden Jahr umsetzen können. Für mich ist bei den Rauhnächten der Weg das Ziel. Weil er mich selbst wieder in den Fokus stellt und ich aus genau dieser Verbindung zu mir selbst wieder Kraft schöpfen kann. Weil mir das Stück Achtsamkeit, das ich in der ruhigsten Zeit des Jahres wiedererlangen kann, auch in den turbulenten Zeiten werde zehren können.

Wie geht es euch in der Zeit zwischen den Jahren? Nutzt ihr sie aktiv, um inne zu halten? Messt ihr diesen Tagen eine besondere Bedeutung zu? Oder haltet ihr das Konzept der Rauhnächte für völligen Quatsch?

 

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2 Kommentare

  1. Ich praktiziere die Rauhnächte bereits das 2.Jahr. mir geht es ganz prima damit, mich zu fokussieren und Dinge nochmals bewusst anzuschauen und zu entscheiden ob Sie mut ins nächste Jahr mit „dürfen/sollen/müssen“!? Ich entscheide mich auch gegen einige Dinge und das los lassen tut gut. Das auf mich besinnen und das bewusste entscheiden einiger Dinge tut gut. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei ein ruhiges Plätzchen einzunehmen und ein Resümee des alten Jahres vor zu nehmen und mein neues Jahr besser fokussiert zu beginnen! ❤ Glg Diana:0)

    • Das klingt nach einer ganz stimmigen Art, das Jahr ausklingen zu lassen und das neue leise anzustmmen. Danke, dass du uns teilhaben lässt!

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