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Gepostet by on Mai 5, 2016 in Allgemein, Küche | 2 Kommentare

Kinderküche – die ersten Schritte

Die ersten beiden Gerichte sind unspektakulär: der Große wünschte sich ein mal Spaghetti mit Tomatensauce und dann Blattspinat. Dafür brauche ich kein Kochbuch, das kann ich. Für den Spinat schaue ich dann doch in eines der Bücher und bereite ihn anders als sonst, mit gerösteten Mandelblättchen, zu. Sehr, sehr lecker!

Wirklich spannend wird es, als der Kleinkindmensch hier ebenfalls mitbestimmen will und auf eine der Seiten in einem meiner vegetarischen Kochbücher zeigt. DAS DA will er haben, unbedingt!

Also koche ich ein Kartoffel-Erbs-Püree mit frittierten Zwiebelringen und Eiern. Selbst hätte ich mir das Essen sicher nicht ausgesucht, aber es schmeckt und gefällt – selbst den beiden Mäkelkindern. Einziger Kritikpunkt: es ist viel zu wenig. Wir haben alle ganz ordentlich zugelangt.

plötzlich: ein Haus voller Kochbücher

plötzlich: ein Haus voller Kochbücher

Kochen lernen!

Das nächste Essen geht auf das Konto der Großen: ungarische Schweinelenden in einer Sauce mit Gewürzgurken. Klingt irgendwie spannend und sehr abgefahren! Da Wochenende ist, lade ich meine Tochter ein, gemeinsam mit mir einkaufen zu gehen und zu kochen.

Das machen wir dann auch und haben vor allem in der Küche viel Spaß. Spontan beschließe ich, zum Essen noch einen Feldsalat mit Roter Beete zu machen.

„Mama, das steht aber nicht auf meinem Zettel!“

„Ich weiß. Aber auf meinem… Ich will heute Salat essen.“

Sie nickt. Mein Argument scheint schlüssig. Also lernt die Große nicht nur Reis kochen, das Fleisch zu würzen und das Essen am Ende abzuschmecken – sie putzt gemeinsam auch mit mir den Feldsalat.

„Boah, ist das aber viel Arbeit!“ stöhnt meine Neunjährige. „Dann muss der Salat aber wirklich schmecken, damit sich das lohnt.“

Zu meiner Überraschung isst sie ihn später dann auch! Meine Tochter, die niemals und unter keinen Umständen Salat essen mag, probiert heute.

„Mama, das schmeckt. Ich werde jetzt immer Salat probieren.“

Wow!

Auch das ungarische Essen mundet. Kinder und Eltern sind sich einig, dass wir dieses Rezept wieder kochen können.

 

2 Kommentare

  1. Deine Kinder scheinen Geschmack zu haben. Hört sich lecker an.
    Gruß Brianna

    • Ja, jeder einen ganz eigenen. 😉 Gruß zurück!

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