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Gepostet by on Jun 29, 2016 in Allgemein, Bad | Keine Kommentare

Windelpost!

 

Ich darf also Windeln bestellen. Gleich drei Stück auf einmal (bisher war ich im Windelmanufaktur-Shop immer nur etappenweise shoppen – kommt unterm Strich auch nicht billiger, fühlt sich aber günstiger an 😉 ). Ich kann mein Glück kaum fassen: juhu, der Windeltest wird real!

Völlig überraschend, fällt mir das Einkaufen diesmal echt schwer. Welche der angebotenen Windeln soll ich nehmen? Welche Designs kann ich ein Jahr lang anschauen, ohne mich satt zu sehen? Und überhaupt: wie wird das werden, mit nur drei Windeln für die Fluse? Wird das nicht ganz fürchterlich langweilig?

Ich entscheide, die beiden Großen aussuchen zu lassen. Das tun sie dann auch und wählen ganz nette Windeln aus. Nicht meine erste Wahl (aber ich bin ja auch nicht sie), aber durchaus eine Option. Also gut… oder vielleicht doch nicht? So wirklich überzeugt bin ich nicht.

Vielleicht sollte der Bartträger einmal schauen…? Das tut er – und sucht zielsicher die einzige Windel raus, die ich wirklich niemals hätte kaufen wollen. Offenbar haben wir dann doch einen GANZ unterschiedlichen Geschmack. Schön, dass wir das jetzt mal geklärt haben.

Ich nehme den Windelkauf dann doch lieber selbst in die Hand. Meine Wahl steht. Ich sitze vorm Computer und versuche, die Bestellung fertig zu machen, als der Kleinkindmensch plötzlich auf meinen Schoß klettert.

„Die blaue Windel“, sagt er bestimmt und zeigt auf eine der Windeln im Shop. Irritierenderweise stimmt die Farbe (aktuell werden Farbbezeichnungen eher willkürlich gewählt). Ich staune. Beim nächsten Wickeln verlangt der Junior vehement nach „der neuen Windel“ oder „der blauen Windel“.

Na gut… denke ich und werfe meine mühevoll getroffene Windelentscheidung übern Haufen. Kaufen wir eben die „blaue“ Windel. In Größe zwei. Dann kann der Kleinkindmensch sie vielleicht mal ausborgen.

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Schön kurze Zeit später ist der Paketbote da: mit einem großen Karton (schade, keine Pizzaschachtel, aber das war irgendwie absehbar). Glaubt mir, aber es ist nahezu unmöglich, ein Foto des Inhalts zu machen. Ständig hat der Kleinkindmensch die Finger auf dem Tisch und will die Windeln in Augenschein nehmen. Zum Glück ist auch für ihn etwas im Karton dabei.

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So läuft er dann freudestrahlend mit „Herbert“ (der Autowindel) durchs Haus und freut sich. Ihr ahnt, mit welcher Windel wir seitdem nahezu ununterbrochen wickeln? 😉

Aufgrund eines Missverständnisses hat das Baby nun drei Windeln in Größe zwei und keine in Größe eins (geplant war ursprünglich ein Größenmix – mehr zur Größenwahl an anderer Stelle, das ist definitiv ein spannendes Thema!). Stephanie von der Windelmanufaktur wird mir noch eine Windel in Babygröße schicken. Diesmal habe ich keine Lust, mir ewig und drei Tage den Kopf über das passende Windeldesign zu zerbrechen und bitte sie, mir irgendeine Windel zu schicken. Ich will mich überraschen lassen.

Das Paket kommt – und ich halte nicht nur eine, sondern gleich zwei Windeln in den Händen. Neben der süßen Windel im Äpfelchendesign, mit der ich schon im Internet geliebäugelt habe, liegt noch eine superobercoole Windel mit Haien, die sofort Begeisterungsstürme bei den beiden neben mir sitzenden Jungs auslöst.

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Der Kleinkindmensch würde die Haie am liebsten selbst gern anziehen (zu klein, sorry!), der Sechsjährige fragt, ob es nicht auch eine Unterhose in seiner Größe mit dem Haimuster gibt (kann es ein größeres Kinderkompliment an eine Windel geben???). Keine fünf Minuten später sitzt die Haifischwindel am Babypopo. Angezogen sieht das Ding NOCH BESSER aus. Ob sich Pamperseltern wohl auch so über neue Windeln freuen?

Ein wenig Wehmut kommt dann aber schon auf, als ich das Windelregal ausräume. So viele Windeln, die zumindest der Kleinkindmensch nie wieder tragen wird. Wohin jetzt damit? Erst mal kommen sie in eine im Zimmer herumstehende Kiste. Früher oder später wird uns wohl ein Großteil der Windeln verlassen dürfen. Getragen haben meine kleinen Söhne die meisten davon sowieso schon lange nicht mehr.

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Zufrieden stehe ich dann aber schon wenig später vor dem – zugegebenermaßen sehr leeren – Windelregal und bestaune die Windelmanufakturschätzchen. Im linken Regalfach liegen die Windeln des Babys: vorne die Testwindeln, weiter hinten unsere eigenen Windeln. Gelegentlich werde ich auch sie benutzen, dafür dann aber eine der Testwindeln zur Seite packen. Ich will ja herausfinden, wie es ist, wirklich nur drei vier Windeln zur Verfügung zu haben. Im Fach daneben liegen die Windeln des Kleinkindmenschen. Nur die Apfelbäckchenwindel ist vom Kleinen geborgt. Sollte sich beim Test herausstellen, dass vier Windeln so gar nicht reichen, wandert sie weiter zum kleinen Bruder.

Die Wollinnenwindeln sind gefettet und trocknen. Die Einlagen werden aktuell von beiden Windelträgern genutzt und sind sicher bald eingewaschen (und sowieso so saugfähig, dass sie schon nach der ersten Wäsche einen wirklich guten Job gemacht haben. Dazu wird es später mal einen eigenen Blogbeitrag geben).

Hurra, der Test kann beginnen!

 

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